EU will Zukaufsverbot für die Commerzbank verlängern - Zeitung
Commerzbank AG

Mittlerweile sei sowohl der Commerzbank als auch der EU-Kommission klar, dass sich die Eurohypo nicht verkaufen lasse, so die Zeitung. Eine Veräußerung des defizitären Immobilien- und Staatsfinanzierers bis 2014 hatte die EU-Kommission 2009 im Gegenzug für die Genehmigung von Staatshilfen zur Auflage gemacht. Die Commerzbank wolle große Teile der Eurohypo allerdings selbst abwickeln und einen Teil des gesunden Immobiliengeschäfts weiterführen oder integrieren.
Die EU-Kommission sei prinzipiell bereit, sich darauf einzulassen, wolle im Gegenzug aber das Akquisitionsverbot verlängern, schreibt das Handelsblatt weiter. "Die Kommission sieht darin eine gesichtswahrende, harte Auflage", hieß es laut der Zeitung in Regierungs- und Finanzkreisen. Noch wehre sich die Bank gegen die Auflage. Doch scheitern werden die Gespräche daran nicht, sind sich Beobachter der Zeitung zufolge sicher. "In naher Zukunft plant die Commerzbank ohnehin keine Zukäufe", hieß es laut Handelsblatt im Konzern.
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