Fresenius gewinnt Rhön-Klinikum-Vorstand für Übernahme

Den Segen des Rhön-Klinikum-Vorstandes hat Fresenius mit einer Grundsatzvereinbarung gewonnen. Darin sind Eckpunkte zur Arbeitsplatz- und Standortsicherung sowie Maßnahmen zur Integration von Rhön-Klinikum in den Fresenius-Konzern festgelegt. Diese greifen, wenn das Angebot erfolgreich ist. Seine ausführlich begründete Stellungnahme will der Rhön-Vorstand in wenigen Tagen veröffentlichen.
Der Aufsichtsrat der Klinikkette wird voraussichtlich am Pfingstmontag auf Basis einer Vorlage des dafür eingerichteten Sonderausschusses über seine Stellungnahme entscheiden. Eugen Münch, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender von Rhön-Klinikum, hat bereits eine Einlieferungsverpflichtung über seinen Anteil von 12,45 Prozent abgegeben.
Am vergangenen Freitag hatte Fresenius den Aktionären der Rhön-Klinikum AG ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreitet. Die Offerte sieht die Zahlung von 22,50 Euro je Aktie in bar vor und steht unter dem Vorbehalt einer Mindestannahmequote von 90 Prozent. Die Annahmefrist endet am 27. Juni um 24:00 Uhr. Der Kaufpreis für alle ausstehenden Aktien beträgt rund 3,1 Milliarden Euro.
-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires
+49 (0)69 29725 113, heide.oberhauser@dowjones.com
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