Der Gesundheitskonzern Fresenius hält bei der geplanten Übernahme der Krankenhauskette Rhön-Klinikum seinen Zeitplan. An diesem Freitag hat das Unternehmen wie angekündigt den Aktionären der Rhön-Klinikum AG ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreitet. Es sieht die Zahlung von 22,50 Euro je Aktie in bar vor und steht unter dem Vorbehalt einer Mindestannahmequote von 90 Prozent. Eine Nachbesserung der Offerte ist nicht vorgesehen. Die Annahmefrist endet am 27. Juni um 24:00 Uhr. Der Kaufpreis für alle ausstehenden Aktien beträgt rund 3,1 Milliarden Euro. Eugen Münch, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender von Rhön-Klinikum hat bereits eine Einlieferungsverpflichtung über seinen Anteil von 12,45 Prozent abgegeben.
Finanzieren will Fresenius die Übernahme mit Mitteln der kürzlich durchgeführten Kapitalerhöhung, mit der sich das Unternehmen rund 1 Milliarde Euro gesichert hat. Weitere Finanzierungsinstrumente sind ein syndizierter Kredit und eine Anleihe. Das neue Unternehmen soll unter dem Namen "Helios-Rhön Kliniken AG" firmieren.