Kein Vorstand der Deutschen Bank in Libor-Skandal verwickelt
Deutsche Bank AG

In dem Schreiben heißt es, dass "nach aktuellem Stand der Untersuchungen kein amtierendes oder früheres Mitglied des Vorstands auf irgendeine unangemessene Weise in die untersuchten Vorgänge um Referenzzinssätze verwickelt " war. In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Spekulationen, ob der amtierende Co-CEO Anshu Jain als früherer Chef des Investmentbankings vielleicht von den Zinssatzmanipulationen gewusst hat.
Derzeit untersuchen Behörden diesseits und jenseits des Atlantiks mögliche Manipulationen des Schlüsselzinses Libor (London Interbank Offered Rate), der einmal täglich ermittelt wird und anzeigt, zu welchen Konditionen sich die Institute untereinander Geld leihen. Er basiert auf individuellen Angaben der Banken und dient als Basis für die Kreditvergabe.
Im Visier der Fahnder stehen außer der Deutschen Bank weitere rund 20 Finanzkonzerne. Sie werden verdächtigt, zwischen 2005 und 2011 den Libor durch falsche Angaben beeinflusst zu haben.
Kontakt zur Autorin: alexandra.edinger@dowjones.com
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