Klöckner & Co zieht sich komplett aus Osteuropa zurück
Klöckner & Co SE

Bereits Anfang Mai hatte Rühl nach roten Zahlen zum ersten Quartal einen solchen Schritt angedeutet. Er verwies auf das schwierige Umfeld im Stahlmarkt im Zuge der europäischen Finanzkrise, die vor allem die südlichen und östlichen Länder des Kontinents hart treffe.
Rühl begründete den Rückzug aus Osteuropa auch damit, dass die Aktivitäten dort zu kleinteilig seien. "Der Absatz von rund 100 Mio t verteilt sich auf 13 Lagerstandorte, in Deutschland wären es nur zwei", so der Manager.
Die Klöckner & Co SE hatte zuvor mitgeteilt, dass ihre osteuropäischen Töchter rund 1 Prozent zum Konzernumsatz beisteuern und derzeit operativ Verluste schreiben.
Rühl bekräftige den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr einer Steigerung des operativen Ergebnisses vor Abschreibungen. Dieses könne aber nur erreicht werden, "wenn wir in Europa Rückenwind von der Konjunkturentwicklung erhalten."
Im zweiten Quartal erwartet Klöckner eine leichte Steigerung des Absatzes. Das EBITDA soll auf 50 bis 60 Millionen zulegen nach 45 Millionen Euro im ersten Quartal.
-Von Jan Hromadko, Dow Jones Newswires;
+49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com
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