Samstag, 18.05.2013 - aktualisiert um 14:32 MEZ
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Allianz SE
Der weltgrößte Kreditversicherer Euler Hermes ist besorgt über die aktuelle Situation in Italien. "Ich habe die Befürchtung, dass Italien zu lange braucht, um eine neue Regierung aufzustellen beziehungsweise Märkte der neuen Regierung nicht trauen, das ist ein immens großes Risiko", sagte der Chef des Geschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Ralf Meurer, dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Euler Hermes gehört mehrheitlich zur Allianz SE .

Die politische Krise schlägt auch auf dem Bankensektor durch. Die Banken in Italien werden frisches Kapital benötigen, weil sie italienische Staatsanleihen im Portfolio haben, die sie neu -niedriger - bewerten müssen.

Das könnte bedeuten, dass Banken wie UniCredit, eine der 29 systemrelevanten Banken weltweit, sich am Markt nicht refinanzieren oder keine Kapitalerhöhung vornehmen könnte, falls es in Italien einen Schuldenschnitt gäbe und sie italienische Staatsanleihen zum Marktwert bilanzieren müssten, so Meurer.

Zudem würden Insolvenzen in Italien vermutlich steigen, falls dort eine Sparpolitik wie in Griechenland eingeführt und die Wirtschaft abgewürgt würde. "Wir schauen sehr besorgt auf Italien", so der Manager.

Euler Hermes hat nicht die Absicht, ganze Länder wie Griechenland oder Italien pauschal aus der Deckung zu nehmen. Die Entscheidungen, ob Versicherungsschutz gewährt wird, wird immer auf der Basis von Einzelrisiken, also Fall für Fall getroffen.

-von Ulrike Dauer, Dow Jones Newswires;

unternehmen.de@dowjones.com +49 (0)69 29725 104,
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Verfasst am 10.11.2011 um 11:20, Autor: dj
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