Lufthansa relativiert angebliches Interesse an TAP-Kauf
Deutsche Lufthansa AG

Nach einem Interview von Franz mit der Zeitung "Financial Times" zeigte sich Europas größte Airline irritiert darüber, dass der Sachverhalt hier etwas falsch dargestellt worden sei. Franz habe in dem Interview nur sein grundsätzliches Interesse an Übernahmen bestätigt, sich aber nicht zu einem geplanten Gebot für TAP geäußert, sagte ein Sprecher des Konzerns.
Richtig sei aber, dass Lufthansa von vielen Airlines angesprochen werde. Wenn es sich hierbei um eine Gesellschaft aus dem Luftfahrtbündnis Star Alliance handele, schaue Lufthansa dort genauer hin als bei anderen Carriern.
Gegenwärtig will sich Lufthansa aber nicht bei anderen Gesellschaften einkaufen. Zunächst einmal wolle Franz die Hausaufgaben im eigenen Unternehmen erledigen. Das seien die weitere Integration der Tochter AUA und alle mit dem Sparprogramm Score anfallenden Tätigkeiten, sagte der Sprecher.
In dem Zeitungsbericht hatte es geheißen, dass Lufthansa sich die Privatisierung der TAP anschaue, um die Gesellschaft vielleicht zu übernehmen.
- Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires,
+49 (0) 40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com
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