Donnerstag, 23.05.2013 - aktualisiert um 21:19 MEZ
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Der Gesundheitskonzern Fresenius kommt seinem Vorhaben, die fränkische Krankenhauskette Rhön-Klinikum zu übernehmen, wieder ein Stück näher. Nach dem Vorstand hat nun auch der Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG das von Fresenius vorgelegte Übernahmeangebot befürwortet.

Die von der Bieterin angebotene Gegenleistung sei fair und angemessen, erklärte das Gremium. Der Aufsichtsrat sei der Ansicht, dass ein erfolgreicher Vollzug des Angebots im Interesse von Rhön-Klinikum sei, hieß es in einer Stellungnahme. Die Empfehlung war am Montag einstimmig und ohne Enthaltungen beschlossen worden. In der vergangenen Woche hatte der Vorstand das Fresenius-Angebot bereits gebilligt.

Am 18. Mai hatte Fresenius den Aktionären der Rhön-Klinikum AG ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreitet. Die Offerte sieht die Zahlung von 22,50 Euro je Aktie in bar vor und steht unter dem Vorbehalt einer Mindestannahmequote von 90 Prozent. Die Annahmefrist endet am 27. Juni. Der Kaufpreis für alle ausstehenden Aktien beträgt rund 3,1 Milliarden Euro.

Eugen Münch, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender von Rhön-Klinikum, hat bereits eine Einlieferungsverpflichtung über seinen Anteil von 12,45 Prozent abgegeben.

Ob der Milliardenkauf gelingt, ist aber vor allem wegen der hohen Annahmeschwelle von 90 Prozent noch offen. Mit einem Abschluss der Transaktion rechnet das Unternehmen früheren Angaben zufolge im dritten Quartal. Auch die Kartellbehörden müssen die Übernahme noch genehmigen.

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires

+49 (0)69 29725 113, heide.oberhauser@dowjones.com
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Verfasst am 29.05.2012 um 07:39, Autor: dj
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