Freitag, 24.05.2013 - aktualisiert um 15:45 MEZ
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© RWE AG
Der Energiekonzern RWE will einem Zeitungsbericht zufolge 75% seines Höchstspannungsnetzes Amprion an einen Rentenfonds verkaufen. Quellen nannte die zur WAZ-Verlagsgruppe gehörende "Westfälische Rundschau" in einem am Dienstag veröffentlichten Vorabbericht auf dem Internetportal "DerWesten" nicht. "Wir kommentieren Marktgerüchte grundsätzlich nicht", sagte eine Sprecherin der RWE AG auf Anfrage von Dow Jones. Weiterhin Bestand habe für RWE die Aussage, dass das Netzgeschäft von Amprion wichtiger Bestandteil seiner Strategie als integrierter Versorger bleibe.

Die Gesellschaft Amprion mit Sitz in Dortmund wurde vor gut einem Jahr aus dem RWE-Konzern ausgegliedert, befindet sich jedoch weiterhin im Besitz des Essener Stromkonzerns. Amprion mit Sitz in Dortmund beschäftigt derzeit rund 850 Mitarbeiter und betreibt ein Netz mit einer Länge von 11.000 Kilometern.

Wie Dow Jones aus gut informierten Branchenkreisen erfuhr, sieht sich RWE wegen Belastungen aus den niedrigen Strompreisen im Großhandel, dem Atomkompromiss und dem milliardenschweren Ausbaudruck auf die Stromnetze unter erheblichen Kostendruck, was den Konzern zu einem rigiden Sparprogramm zwingt. Die Entscheidung für den Netzverkauf werde vom Aufsichtsrat des Unternehmens getragen, sagte eine mit der Sache vertraute Person. Dieser hatte erst Ende September grünes Licht für eine Bündelung wesentlicher Bestandteile des Deutschlandsgeschäfts in einer eigenen Gesellschaft gegeben.
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Verfasst am 05.10.2010 um 16:55, Autor: dj
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