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Siemens AG
Der Internationale Schiedsgerichtshof hat Siemens und dem französischen Atomkraftspezialisten Areva die Summe von 125 Millionen Euro zugesprochen. Zahlen muss das Geld der finnische Versorger Teollisuuden Voima, der den Auftrag zum Bau eines Atomkraftwerk in dem Land erteilt hatte.

Beide Seiten lagen wegen erheblicher Verspätungen beim Bau des Reaktors im Streit miteinander. Der finnische Versorger hatte wegen der Verzögerungen beim Bau 100 Millionen Euro zurückgehalten. Dem schob das Gericht nun aber einen Riegel vor. Neben der Arbeit an dem Atomkraftwerk muss Teollisuuden Voima nun auch 25 Millionen für entstandene Kosten des Rechtsstreits und Zinsen zahlen.

Das Atomkraftwerk in Finnland sollte ursprünglich 2009 fertiggestellt sein. Inzwischen ist jedoch klar, dass mit einer Inbetriebnahme erst 2014 zu rechnen ist.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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Verfasst am 05.07.2012 um 17:14, Autor: dj
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