Donnerstag, 23.05.2013 - aktualisiert um 22:51 MEZ
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MADRID--Spanien leidet zunehmend unter der Schuldenkrise. Eine gewisse Entlastung soll nun die Verschiebung der Abnahme von beim Eurofighter-Konsortium bestellten Kampfflugzeugen bringen. Die Regierung verhandelt derzeit über eine Änderung des Lieferplans zumindest für einige der noch nicht ausgelieferten 46 Typhoon-Maschinen. Insgesamt hatte das Land 87 der Flugzeuge bei Eurofighter bestellt. Der Gruppe gehören außer der EADS-Rüstungssparte Cassidian die britische BAE Systems und die italienische Finmeccanica an.

Spanien müsse sämtliche bestellten Maschinen fristgerecht bezahlen, nachdem das Land mit vorangegangenen Zahlungen in Verzug geraten war, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums. Nach einer Rate von 309 Millionen Euro im Februar liege die Regierung jetzt wieder im Plan. Im Laufe des Jahres ist noch eine Rate von 720 Millionen Euro fällig.

Spanien habe ein Verpflichtung, und habe die Absicht dieser nachzukommen, sagte die Sprecherin. "Wir sind in einer komplizierten Situation, und wir suchen nach Lösungen."

Das Konsortium hat Aufträge für nahezu 700 Kampfflugzeuge erhalten, die Großzahl aus den an dem Programm beteiligten Ländern Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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Verfasst am 09.07.2012 um 18:18, Autor: dj
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