Dienstag, 21.05.2013 - aktualisiert um 23:36 MEZ
Sie befinden sich hier: DerBörsianer / News / Deutschland »  
STADA Arzneimittel AG
Der Arzneimittelkonzern Stada ist zuversichtlich, trotz der jüngsten Probleme in Serbien seine Langfristprognose nach Abschluss seiner Akquisitionen auch erhöhen zu können. "Wenn wir die Akquisitionen - außer dem Grünenthal-Sortiment auch die Generikasparte von Spirig aus der Schweiz und die Marke Cetraben mit ihren Hautpflegeprodukten - unter Dach und Fach haben, werden wir die Prognose wahrscheinlich sogar erhöhen können", sagte Stada-CEO Hartmut Retzlaff der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Freitagausgabe).

Stada hatte am Mittwoch den Markt mit der Ankündigung millionenschwerer Abschreibungen in Serbien geschockt. Der MDAX-Konzern muss im dritten Quartal fast 100 Mio EUR auf offene Forderungen seiner serbischen Tochter Hemofarm abschreiben.

Das Problem sei die Liquidität der Partner im Markt, erklärte der Manager gegenüber der FAZ. "Unsere eigene Landesgesellschaft läuft stabil und entwickelt sich im operativen Geschäft mit einem Umsatzwachstum von 50% in den ersten acht Monaten dieses Jahres auch wieder sehr positiv", so Retzlaff.

Zum Geschäft in Russland sagte der Manager, dass Stada "ständig" auf der Suche nach weiteren Markenprodukten ist, die das Sortiment dort ergänzen können. Stada prüfe verschiedene Optionen, mit denen der Konzern Ende des Jahres fällige Schuldscheindarlehen ablösen könne. Diese würden als "weiteres Pulver" für Akquisitionen dienen, so Retzlaff. "Wenn wir nächstes Jahr zukaufen, dann wird es sich um Markenprodukte handeln und nicht um Wettbewerber mit eigenen Produktionsstätten."
Empfehlen

Jetzt Ordern »

      
Verfasst am 22.09.2011 um 18:21, Autor: dj
zum Seitenanfang