Stada: Können Langfristprognose wahrscheinlich erhöhen - FAZ
STADA Arzneimittel AG

Stada hatte am Mittwoch den Markt mit der Ankündigung millionenschwerer Abschreibungen in Serbien geschockt. Der MDAX-Konzern muss im dritten Quartal fast 100 Mio EUR auf offene Forderungen seiner serbischen Tochter Hemofarm abschreiben.
Das Problem sei die Liquidität der Partner im Markt, erklärte der Manager gegenüber der FAZ. "Unsere eigene Landesgesellschaft läuft stabil und entwickelt sich im operativen Geschäft mit einem Umsatzwachstum von 50% in den ersten acht Monaten dieses Jahres auch wieder sehr positiv", so Retzlaff.
Zum Geschäft in Russland sagte der Manager, dass Stada "ständig" auf der Suche nach weiteren Markenprodukten ist, die das Sortiment dort ergänzen können. Stada prüfe verschiedene Optionen, mit denen der Konzern Ende des Jahres fällige Schuldscheindarlehen ablösen könne. Diese würden als "weiteres Pulver" für Akquisitionen dienen, so Retzlaff. "Wenn wir nächstes Jahr zukaufen, dann wird es sich um Markenprodukte handeln und nicht um Wettbewerber mit eigenen Produktionsstätten."
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