STADA Arzneimittel AG
Der Pharmakonzern Stada hat im ersten Halbjahr getrieben vom Geschäft mit Markenprodukten und Rückenwind aus Russland zwar seinen Umsatz gesteigert. Belastet von dem laufenden Sparprogramm sank allerdings das Nettoergebnis recht deutlich. Das Bad Vilbeler Unternehmen liegt mit seinen Zahlen etwas unter den Analystenerwartungen.

Den Konzernumsatz steigerte die Stada Arzneimittel AG getrieben vom internationalen Geschäft um 7 Prozent auf 885 Millionen Euro. Im für Stada größten Markt Deutschland konnte das Bad Vilbeler Unternehmen mit Generika wieder Umsatzwachstum erzielen. Das operative Ergebnis (EBITDA) legte noch um 5 Prozent auf 161 Millionen Euro. Der ausgewiesene Konzerngewinn fiel dagegen um 14 Prozent auf 48 Millionen Euro. Mit den Zahlen lag der Konzern unter den Analystenerwartungen.

Die Konzernprognose bestätigte Stada. Die Erlöse und das bereinigte EBITDA sollen 2012 steigen. Dabei soll das bereinigte operative Ergebnis im hoch einstelligen Prozentbereich zulegen. Auch die Langfristziele, wonach der Umsatz bis 2014 auf 2,15 Milliarden Euro klettern soll und der bereinigte Konzerngewinn auf mindestens 215 Millionen Euro, bekräftigte Stada.

Kontakt zum Autor: heide.oberhauser@dowjones.com
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Verfasst am 08.08.2012 um 05:52, Autor: dj


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