ThyssenKrupp spricht mit Interessenten für brasiliansches Stahlwerk

Die WirschaftsWoche hatte unter Berufung auf brasilianische Branchenkreise gemeldet, der Bergbaukonzern Vale SA sei bereit, die Stahlschmelze zu übernehmen.
Der DAX-Konzern hatte Mitte Mai angekündigt, sich nach Alternativen für seine amerikanischen Stahlwerke - ein Brammenwerk in Brasilien und eine Weiterverarbeitungsanlage im US-Bundesstaat Alabama - umzusehen. Hintergrund sei die nachhaltige Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Vale hält bereits 27 Prozent an dem erst vor zwei Jahren eröffneten ThyssenKrupp-Werk, das rund 80 Kilometer westlich von Rio de Janeiro liegt. Interesse hat laut dem Magazinbericht auf der brasilianische Investor Eike Batista.
Die Werke in Brasilien und den USA haben in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres Verluste von rund 500 Millionen Euro beschert. Im Geschäftsjahr 2010/11 hatte der Verlust rund 1 Milliarde Euro betragen.
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