ThyssenKrupp verkauft eigene Aktien zum Abbau der Schulden
ThyssenKrupp AG

Die nun zum Verkauf stehenden Aktien entsprechen 9,6% des Grundkapitals. Der Verkauf erfolgt in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren, in dem die Aktien institutionellen Investoren angeboten werden. Für die Durchführung der Transaktion sind Commerzbank, Deutsche Bank und HSBC Trinkaus & Burkhardt mandatiert worden. Mit der Platzierung der eigenen Aktien soll zudem das Eigenkapital des Konzerns gestärkt werden.
Im Rahmen von drei Rückkaufprogrammen im Sommer 2006 sowie im Frühjahr und Sommer 2008 hatte ThyssenKrupp insgesamt gut 51 Mio eigene Aktien und damit 9,9% des Grundkapitals zurückgekauft. Seitdem wurden im Rahmen von Mitarbeiterprogrammen insgesamt 1,5 Mio Aktien verkauft, so dass die Beteiligung zuletzt bei 9,6% lag.
ThyssenKrupp arbeitet schon länger am Abbau der Verschuldung, die zuletzt bei 6,5 Mrd EUR gelegen hatte. Die Verbindlichkeiten sollen auch durch den Verkauf von Unternernehmensteilen reduziert werden, wie ThyssenKrupp bereits angekündigt hatte. Dazu sollen für Bereiche mit einem Jahresumsatz von rund 10 Mrd EUR neue Eigentümer gesucht werden.
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