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ThyssenKrupp AG
Nach der teilweisen Trennung von seiner Edelstahlsparte steht beim Industriekonzern ThyssenKrupp einem Zeitungsartikel zufolge auch die Stahlstrategie insgesamt auf dem Prüfstand. Der Aufsichtsrat wolle den Vorstand mit einer vertieften Analyse der gesamten Sparte beauftragen, berichtete die Financial Times Deutschland mit Verweis auf Aufsichtsratskreise. "Es sollen die verschiedensten Optionen ausgeleuchtet werden," sagte eine Informant der Zeitung.

Kurzfristig seien zwar keine konkreten Ergebnisse zu erwarten, es gehe aber darum, die mittelfristigen Möglichkeiten in aller Breite auszuloten, heißt es in dem Bericht. ThyssenKrupp wollte sich dazu auf Nachfrage von Dow Jones Newswires nicht äußern.

In der kommenden Woche trifft sich der Aufsichtsrat des Unternehmens und beschäftigt sich der Zeitung zufolge mit den neuen Stahlwerken in den USA und Brasilien. Der Gesamtaufwand für die Neubauten belaufe sich mittlerweile auf rund 12 Milliarden Euro, heißt es in dem Artikel. Veranschlagt waren ursprünglich 3 Milliarden Euro, zuletzt waren gut 10 Milliarden Euro genannt worden.
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Verfasst am 11.05.2012 um 05:34, Autor: dj
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