Samstag, 25.05.2013 - aktualisiert um 13:53 MEZ
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Volkswagen AG Vz
Europas größtem Autobauer Volkswagen ist der Auftakt des zweiten Jahresviertels gelungen: Konzernweit brachten die Wolfsburger, die in den vergangenen Tagen schon die Absatzzahlen mehrerer Marken bekanntgegeben hatten, im April 732.000 Pkw an die Kunden in aller Welt. Das entspricht einem Plus von 6 Prozent. Der europäische Markt bereitet aber weiter Sorgen.

"Für Westeuropa rechnen wir mit einer weiteren Eintrübung der Märkte", sagte Vertriebschef Christian Klingler. "Unsere Erwartungen haben sich aktuell nach unten entwickelt. Daher beobachten wir das Marktgeschehen noch intensiver." Weltweit gesehen entwickele sich der Konzern aber "in die richtige Richtung".

In den ersten vier Monaten des Jahres verkaufte Volkswagen 2,89 Millionen Autos - 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Automobilmarkt legte nach Unternehmensangaben um nur rund sechs Prozent zu.

Erfolgsgaranten waren vor allem die Marken Audi, VW und Skoda. "Wir profitieren von unserer überzeugenden Modellpalette und wollen diesen Schwung auch in die nächsten Monate mitnehmen", erklärte Klingler. Schwach entwickelt sich dagegen die spanische Tochter Seat, die stark in den von der Schuldenkrise gebeutelten Euro-Ländern aktiv ist. Die Seat-Verkäufe brachen im bisherigen Jahresverlauf deshalb um über 13 Prozent ein. Regional gesehen legte der Volkswagen-Konzern vor allem in den Regionen Zentral- und Osteuropa sowie Asien-Pazifik und Amerika deutlich zu. Einzig in Westeuropa gab es Einbußen.

VW will bis spätestens 2018 die Marke von 10 Millionen Verkäufen knacken und damit General Motors an der automobilen Weltspitze ablösen. 2011 hatte VW einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt und insgesamt rund 8,16 Millionen Fahrzeuge an die Kunden in aller Welt gebracht. Das entspricht einem Plus von rund einem Siebtel. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, will Europas Branchenprimus den Absatz in den USA deutlich steigern, die Präsenz in Südostasien ausweiten und massiv in die Kapazitäten in den wichtigen BRIC-Staaten Brasilien, China, Russland und Indien investieren.

-Von Nico Schmidt, Dow Jones Newswires,

+49 -(0)69 297 25 114; nico.schmidt@dowjones.com
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Verfasst am 11.05.2012 um 07:47, Autor: dj
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