Drei Insolvenzverfahren gegen Sardana stehen "knapp" vor Eröffnung
Letzte Schonfrist bis nächsten Montag
Flughafen Wien AG
Im Insolvenzeröffnungsverfahren gegen den
Flughafen-Shopbetreiber Rakesh Sardana stehen drei der sechs Anträge
"knapp vor Insolvenzeröffnung", sagte die Gerichtssprecherin des
Landesgerichts Korneuburg, Christa Zemanek, auf APA-Anfrage. Sardana
selber sei heute, Dienstag, nicht vor Gericht erschienen. Die
Richterin habe Sardana eingeräumt, noch bis spätestens nächsten
Montag die offenen Millionen-Forderungen der Flughafen Wien AG und
der Gebietskrankenkasse zu bedienen. Dem müssen die beiden Gläubiger
morgen aber noch zustimmen, sagte die Sprecherin.
Bei drei weiteren Anträgen wurde Sardana eine längere Schonfrist bis 10. August gewährt. Bis dahin bleibt ihm Zeit, die Gläubiger befriedigen.Der Flughafen Wien hatte gegen Sardana im Juni ein Exekutionsverfahren eingeleitet und Konkurs beantragt. Sardanas Geschäftsflächen im neuen Skylink-Terminal Check-In 3 blieben daher bis auf weiteres geschlossen. Die Gesellschaften Artifacts, Saveria und Striberny hätten "maßgebliche Zahlungsrückstände", hieß es damals in einer Aussendung des Airports. Die Gebietskrankenkasse NÖ hat sich dem Flughafen Wien mit einem eigenen Insolvenzantrag dem Verfahren gegen Sardana angeschlossen.
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