Euro fällt in ruhigem Handel auf 1,2530 Dollar - Warten auf die EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zu Mittag auf 1,2560 (Dienstag: 1,2575) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7962 (0,7952) Euro.
"Die Kursverluste des Euro dürfen angesichts des sehr dünnen Handels nicht überinterpretiert werden", sagte Antje Praefcke, Devisenexpertin bei der Commerzbank. Angesichts eines Feiertages in den USA (Independence Day) sei das Handelsvolumen sehr niedrig gewesen und es habe wenig Impulse gegeben. Zudem würden die Ergebnisse des EU-Gipfels von vergangener Woche mittlerweile an den Märkten skeptischer betrachtet.
Die Anleger warteten jetzt auf die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag und den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, sagte Praefcke. Es wird allgemein eine Senkung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte auf einen Rekordtiefstand von 0,75 Prozent erwartet. Dies könnte den Euro vorübergehend etwas stützen, sagte Praefcke. Allerdings sollten die Sorgen um die Entwicklung der Weltwirtschaft den Dollar als sicher geltende Alternative tendenziell stützen. Dies gelte insbesondere dann, falls der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag enttäuschen sollte.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,80320 (0,80275) britische Pfund, 100,28 (100,26) japanische Yen und 1,2013 (1,2012) Schweizer Franken festgelegt. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.613,50 (Vortag: 1.617,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 39.950,00 (40.380,00) Euro. (Schluss) sp/cs
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