Samstag, 18.05.2013 - aktualisiert um 14:32 MEZ
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Die rückwirkend per Jahresende 2011 mit der Volksbanken AG (ÖVAG) verschmolzene Investkredit AG weist für ihr letztes eigenständiges Geschäftsjahr einen Konzernverlust von 13 Mio. Euro aus. 2010 wurde noch ein Gewinn von 59,7 Mio. Euro geschrieben. Zum Ultimo wurden noch 380 (471) Mitarbeiter beschäftigt, davon 339 im Inland. Die Bilanzsumme belief sich auf 9,2 (10,0) Mrd. Euro.

Die Zusammenführung von Investkredit und ÖVAG stelle einen Meilenstein des neuen Verbund-Modells dar, in dem die Volksbanken AG - Investkredit als Zentralorganisation fungieren werden, so der scheidende Generaldirektor Gerald Wenzel im Geschäftsbericht.

Die Übernahme der Investkredit mitsamt der Kommunalkredit im Jahr 2005 hat sich für die ÖVAG als folgenschwere Fehlentscheidung herausgestellt. Die Kommunalkredit-Mehrheit musste 2008 um einen Euro dem Bund umgehängt werden. Anfang 2009 musste das erste Mal Staatsgeld in die ÖVAG eingeschossen werden. Davon ist der größte Teil jetzt abzuschreiben. 2011 hat der Konzernverlust der ÖVAG knapp eine Milliarde (959 Mio. Euro) ausgemacht. Nur ein radikaler Kapitalschnitt und eine Teilverstaatlichung lassen das Spitzeninstitut der Volksbanken jetzt weiterleben.
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Verfasst am 27.04.2012 um 12:34, Autor: APA
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