Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend leichter
Anstieg spanischer Renditen verunsichert Anleger - Exportwerte asienweit unter Druck

Der FTSE Straits Times Index in Singapur schloss bei 2.842,41 Zählern und einem Plus von 18,19 Punkten oder 0,64 Prozent. In Sydney verlor hingegen der All Ordinaries Index 16,5 Zähler oder 0,39 Prozent auf 4.167,40 Einheiten.
Der Anstieg spanischer Renditen auf neue Rekordhöhen habe laut Marktteilnehmern die Anleger in Asien verunsichert. Zudem seien trotz des Sieges der pro-europäischen Kräfte bei der Wahl in Griechenland die Probleme noch lange nicht vom Tisch, hieß es weiter.
Asienweit standen Unternehmenswerte, die einen großen Teil ihres Umsatzes in Europa erzielen, unter Abgabedruck. In Tokio büßten Nissan Motor 2,10 Prozent auf 746,00 Yen ein, Mazda Motor gaben um 1,89 Prozent auf 104,00 Yen nach. Die Titel der Kameraherstellers Nikon verbilligten sich um 2,13 Prozent auf 2.344,00 Yen und Panasonic verloren 1,35 Prozent auf 584,00 Yen.
Esprit reduzierten sich in Hongkong um 1,95 Prozent auf 10,06 Hongkong Dollar. Ebenfalls Abschläge setzte es in Pacific Basin Shipping, die um 6,34 Prozent auf 3,25 Hongkong Dollar abrutschten. Hongkongs größter Betreiber von Trockengut-Schiffen meldete einen Verlust im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres.
In Sydney gaben Fairfax Media um 8,46 Prozent auf 0,595 australische Dollar nach. Aus einer Pflichtmitteilung ging gestern hervor, dass Gina Rinehart, die reichste Frau Asiens, ihren Anteil auf fast 19 Prozent erhöht hat. Der Sydney Morning Herald berichtete darauf heute, dass Rinehart drei Vorstandssitze anstrebe, damit sie Einfluss auf wichtige Personalentscheidungen nehmen kann. Australiens Finanzminister Wayne Swan sah darin eine Gefährdung der unabhängigen Medienberichterstattung und äußerte seine Bedenken vor dem Parlament. (Schluss) nuk
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