Leitbörsen in Fernost schließen einheitlich im Minus
Bonitätsabstufung für Spanien und Zypern belastet

Verluste hinnehmen musste auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.773,81 Zählern und einem Minus von 13,07 Punkten oder 0,47 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 21,7 Zähler oder 0,53 Prozent auf 4.089,80 Einheiten.
Nach der Bonitätsabstufung für Spanien und Zypern durch die Ratingagentur Moody's ging es auch für die asiatischen Aktienkurse tiefer. Belastet hätten auch die von der Deutschen Bank und der Credit Suisse zurückgenommenen Wachstumsprognosen für China sowie die jüngst schwachen Konjunkturdaten aus den USA, hieß es von Händlern. Die Sorgen über ein global nachlassendes Wachstum nähmen zu. Vor den entscheidenden Wahlen in Griechenland am Wochenende gingen Marktteilnehmer nun kaum noch größere Positionen ein, kommentierte ein Börsianer
Zudem musste Japans Industrie im April einen leichten Rücksetzer hinnehmen. Die Produktion sank im Monatsvergleich um 0,2 Prozent und war damit schwächer als zunächst ermittelt. Aktien des Autobauers Toyota verbilligten sich um 1,15 Prozent. Nippon Sheet Glass sanken um 1,27 Prozent. Der Glashersteller ist stark abhängig vom europäischen Markt.
Esprit-Aktien brachen nach dem Rücktritt eines weiteren Top-Managers erneut um rund 12 Prozent ein, nachdem sie am Vortag bereits ein Minus von 22 Prozent verbucht hatten und vom Handel ausgesetzt worden waren. (Schluss) ste
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