Leitbörsen in Fernost schließen fester
Spaniens Hilfsansuchen stützt asiatische Indizes - Börse in Sydney feiertagsbedingt geschlossen

Zulegen konnten die Aktienbörse in Singapur. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.787,81 Zählern und einem Plus von 49,92 Punkten oder 1,82 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney blieb feiertagsbedingt geschlossen.
Der Tokioter Aktienmarkt ist im Fahrwasser von Spaniens Ansuchen um eine EU-Geldspritze für die Banken des Landes deutlich befestigt in die Woche gestartet. Der Leitindex Nikkei-225 Index zog 165,64 Punkte oder 1,96 Prozent auf 8.624,90 Zähler an. Der breiter gefasste Topix Index schloss mit 730,07 Einheiten und einem Aufschlag von 12,33 Punkten oder 1,72 Prozent. Zudem schwächte sich der Yen gegenüber dem Euro - der auch von Spaniens Schritt profitierte - ab, was vor allem exportorientierte Werte in den Indizes steigen ließ.
Unter den Werten mit Exportfokus, die von der Nachrichtenlage am meisten profitierten, lagen unter anderem Sharp (plus 8,16 Prozent auf 424,00 Yen), Mitsubishi (plus 6,16 Prozent 224,00 Yen) und Pioneer (plus 5,28 Prozent 299,00 Yen). Sie wurden jedoch vom Halbleiterindustrie-Zulieferer Sumco überflügelt, der einen Kurssprung von 14,49 Prozent auf 790,00 Yen an die Spitze des Nikkei-225 hinlegte. Am unteren Ende des Nikkei-225 landete hingegen Olympus. Die Aktie des an den Nachwehen eines im vergangenen Jahr aufgedeckten Finanzskandals leidende Kameraherstellers schwächte sich um 4,09 Prozent auf 1.224,00 Yen ab.
An der Börse in Hongkong lagen die Aktien des Textilherstellers Esprit an der Indexspitze des Hand Seng, sie zogen um 6,83 Prozent auf 13,46 Hongkong Dollar an und profitierten dabei vom Eurokurs, der nach den Meldungen um das spanische Hilfsansuchen gestiegen war. Ebenfalls befestigt zeigten sich auch in Hongkong die Finanzwerte: Cosco Pacific kletterten um 6,39 Prozent, China Life Insurance um 6,13 Prozent, Hong Kong Exchanges & Clearing um 4,52 Prozent und Li & Fung um 4,31 Prozent. Einzig Want Want China gingen mit minus 0,86 Prozent verbilligt aus dem Handel und waren somit schwächster Wert im Index. (Schluss) emu/teo
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