Donnerstag, 23.05.2013 - aktualisiert um 00:17 MEZ
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© Petrol Ofisi
Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch erneut überwiegend fester tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 151,53 Zähler oder 1,81 Prozent auf 8.533,53 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 261,50 Zähler (plus 1,43 Prozent) auf 18.520,53 Einheiten. Der Shanghai Composite ging hingegen knapp behauptet um 2,37 Punkte oder 0,10 Prozent verbilligt bei 2.309,55 Punkten aus dem Handel.

Aufschläge verzeichneten im positiven Umfeld die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.765,75 Zählern und einem Plus von 53,44 Punkten oder 1,97 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 12,3 Zähler oder 0,30 Prozent auf 4.104,70 Einheiten.

Im Tokioter Aktienmarkt stand ein Übernahmegerücht im Mittelpunkt des Anlegerinteresses: Panasonic wird einem Agenturbericht zufolge mit bis zu 50 Mrd. Yen (514 Mio. Euro) bei dem von einem Bilanzskandal erschütterten Kamera- und Medizingerätehersteller Olympus einsteigen. Damit werde Panasonic zum größten Anteilseigner von Olympus, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Vergangene Woche hatten Medien berichtet, Olympus wolle Anteile entweder an Panasonic oder an den Elektronikkonzern Sony verkaufen, um seine Finanzbasis zu stärken.

Im Zuge dieser Nachrichtenlage gingen in Tokio die Olympus-Aktien um 0,53 Prozent teurer bei 1.338,00 Yen aus dem Handel. Panasonic zogen um 3,73 Prozent auf 528,00 Yen an. Nippon Sheet Glass rückten knapp elf Prozent vor und waren damit stärkster Einzelwert, ans untere Indexende sackten hingegen die Energiewerte Chubu Electric Power (minus 4,90 Prozent) und Kansai Electric Power (minus 3,02 Prozent) ab.

Im All Ordinaries Index in Sydney stützte die Konjunkturnachricht, dass Australiens Wirtschaft weiter den globalen Rezessionsanzeichen trotzt: Das Bruttoinlandsprodukt des Landes (BIP) wuchs im ersten Quartal deutlich stärker als von Experten erwartet. Trotz der europäischen Schuldenkrise legte die Wirtschaftsleistung um 1,3 Prozent verglichen mit dem Vorquartal zu, wie die nationale Statistikbehörde bekanntgab.

Die australische Airline Qantas musste erneut Abgaben hinnehmen, nachdem vom Konzern am Vortag die Erwartung eines massiven Gewinneinbruchs mitgeteilt wurde. Hintergrund seien die hohen Kerosinpreise und eine gesunkene Nachfrage im Zuge der Wirtschaftskrise in Europa, hieß es. Qantas gingen um 2,60 Prozent billiger bei 1,23 australischen Dollar aus dem Handel. (Schluss) emu/nuk
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Verfasst am 06.06.2012 um 11:42, Autor: APA
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