Rosenbauer erlitt im ersten Quartal Gewinneinbruch
Periodenergebnis verringerte sich gegenüber Vorjahresperiode von 5,3 auf 3,8 Mio. Euro - Auftragseingang stieg um 23 Prozent auf 154,7 Mio. Euro
Rosenbauer International AG
Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer
hat im ersten Quartal 2012 Gewinnrückgänge hinnehmen müssen. Das
operative Ergebnis (EBIT) sank gegenüber dem Vergleichszeitraum des
Vorjahres um 46 Prozent von 6,9 auf 3,7 Mio. Euro, der Periodengewinn
verringerte sich um 28 Prozent von 5,3 auf 3,8 Mio. Euro. Die
EBIT-Marge bewegte sich mit 3,2 Prozent unter dem Durchschnitt der
Vorjahre, wie aus der Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens von heute,
Mittwoch, hervorgeht. Gestiegen sind dafür die Umsätze - von 107,3
auf 115,6 Mio. Euro (plus 8 Prozent).
In der Feuerwehrbranche erfolge der überwiegende Teil der Auslieferungen üblicherweise in der zweiten Jahreshälfte, verwies Rosenbauer auf die Saisonalität des Geschäftes. Im ersten Quartal sei die Branche umsatz- und ertragsschwächer. Das rückläufige EBIT im ersten Quartal begründete Rosenbauer mit "niedrigeren Rohspannen" einiger ausgelieferter Aufträge und mit "internen Mehraufwendungen".Für 2012 rechnet Rosenbauer dank des Auftragsbestandes, der im ersten Quartal um 23 Prozent auf 154,7 Mio. Euro auf einen neuen Rekordwert zugelegt habe, mit einer Vollauslastung der Produktionskapazitäten.
Nach einem Konsolidierungsjahr werde heuer ein Umsatz von über 600 Mio. Euro und eine EBIT-Marge über 7 Prozent angepeilt. Die Inbetriebnahme zusätzlicher Kapazitäten, die Mitte des Jahres erfolgt, soll "in der zweiten Jahreshälfte voll zum Tragen kommen". 2011 hatte die Budgetknappheit der öffentlichen Hand in Europa und den USA Rosenbauer einen Umsatzrückgang von 9 Prozent auf 541,6 Mio. Euro beschert.
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