Telekom Austria - Mitterlehner denkt über Ende für ÖIAG nach
Telekom sei eher ein Privatisierungskandidat
Telekom Austria AG
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) denkt
über eine Abschaffung der Staatsholding ÖIAG nach. Sie vertritt die
Staatsinteressen bei den teilstaatlichen Firmen Telekom Austria, Post
AG und OMV. "Es spricht, wenn da nicht noch neue Impulse kommen, sehr
viel dafür zu hinterfragen, ob man die ÖIAG in Zeiten wie diesen noch
braucht", sagte er gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten".
Eine Auflösung der ÖIAG war bisher eine Forderung vom Regierungspartner SPÖ, gegen den sich die ÖVP gewehrt hat. Politisch zuständig für die ÖIAG ist Finanzministerin Maria Fekter (V). Nach Abgang von ÖIAG-Chef Markus Beyrer solle genützt werden, um über die Zukunft der Staatsholding nachzudenken, sagte Mitterlehner der Zeitung.Die Telekom Austria sei eher ein Privatisierungskandidat, die OMV mit der IPIC aus Abu Dhabi syndiziert, die Post auf gutem Weg. Da auch nicht anzunehmen sei, dass die ÖIAG die Verantwortung für ÖBB oder Asfinag übernimmt und es dafür auch keine Argumente gebe, sieht Mitterlehner eine Auflösung der ÖIAG als realistische Variante.
Die Telekom hat seit heute einen neuen Großaktionär, den Mexikaner Carlos Slim.
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