UNIQA-Hotelbeteiligungen vor Verkauf
Rund 40 Interessenten, darunter auch Verkehrsbüro
UNIQA Versicherungen AG
Beim Versicherungskonzern UNIQA steht die Abgabe der
Hotelbeteiligungen, von denen man sich im Zuge der Konzentration auf
das Kerngeschäft trennen will, bevor. Es gebe rund 40 Interessenten,
der Prozess laufe planmäßig, hieß es heute aus der UNIQA zur APA. Im
dritten Quartal soll feststehen, was mit dem Paket passiere. Größter
Bieter dürfte das Verkehrsbüro gemeinsam mit dem Investor Michael
Tojner sein, berichtet der "Standard" (Montagausgabe).
Das Verkehrsbüro habe ein Angebot für alle österreichischen Hotels gelegt, vorbehaltlich der Aufsichtsratsgenehmigung, hieß es aus dem Verkehrsbüro zur APA. Sollte Tojner die Hotels kaufen, würde das Verkehrsbüro auch mit ihm zusammenarbeiten. Das Verkehrsbüro steht mehrheitlich im Besitz der AVZ Holding Gmbh, zweitgrößter Anteilseigner ist die Vienna Insurance Group (VIG).UNIQA-Chef Andreas Brandstetter hat vor einem Jahr erklärt, er sehe die UNIQA nicht als Hotelbetreiber. Gesucht werden Käufer oder Betreiber. Der Großteil der Hotels befindet sich in Österreich, vor allem in Wien, einige auch in Tschechien. Im Paket sind laut "Standard" auch der auf Events spezialisierte Passauerhof in Wien-Grinzing oder der Betrieb der Hofburg.
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