UNIQA kauft EBRD Minderheitsanteile an CEE-Töchtern ab
Töchter in Polen, Kroation und Ungarn betroffen - Stillschweigen über Kaufpreis - Closing in den kommenden Wochen
UNIQA Versicherungen AG
Die börsenotierte UNIQA-Versicherung wird der
Europäischen Entwicklungsbank (EBRD) deren Minderheitsanteile an den
UNIQA-Tochtergesellschaften in Polen, Ungarn und Kroatien abkaufen.
Eine entsprechende Vereinbarung sei abgeschlossen worden, der Kauf
soll in den kommenden Wochen über die Bühne gehen, teilte die
Versicherung am Mittwoch mit. Angaben zum Kaufpreis wurden keine
gemacht.
Der Auskauf der EBRD werde einen "ansehnlichen" dreistelligen Millionenbetrag ausmachen, wofür aber kein neues Kapital notwendig sei, hatten die beiden UNIQA-Vorstände erst im März angekündigt. Im April hat die Versicherung im Gegenzug für die Übernahme der EBRD-Anteile ihre Beteiligung an der deutschen Mannheimer Gruppe abgegeben. Auch hier steht das Closing noch bevor.Derzeit ist die EBRD noch mit 20 Prozent an der kroatischen, mit 15 Prozent an der ungarischen und mit 30,2 beziehungsweise 31,5 Prozent an den beiden polnischen UNIQA-Gesellschaften beteiligt. Die Versicherung will sich früheren Angaben zufolge in allen Ostländern von den noch vorhandenen Minderheitsaktionären trennen, ausgenommen davon ist nur Albanien, wo die UNIQA mit 68 Prozent an der Sigal-Gruppe beteiligt ist
Die jetzige Transaktion sei eine Maßnahme zur Umsetzung der Wachstumsstrategie, so die Versicherung. Bis 2020 soll demnach die Kundenzahl von 7,5 im Jahr 2010 auf 15 Millionen verdoppelt und das Ergebnis bis 2015 um bis zu 400 Mio. Euro gesteigert werden.
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