Samstag, 25.05.2013 - aktualisiert um 13:53 MEZ
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Die New Yorker Aktienbörse hat Freitag am belastet von enttäuschenden Arbeitsmarktdaten deutlich tiefer geschlossen. Die Sorge der Anleger über eine sich abschwächende Konjunktur in den Vereinigten Staaten nehme zu, sagten Börsianer. Der Dow Jones Industrial Index sackte 168,32 Punkte oder 1,27 Prozent auf 13.038,27 Einheiten ab und verbuchte damit den dritten Verlusttag in Folge.

Der S&P-500 Index verlor 22,47 Punkte (minus 1,61 Prozent) auf 1.369,10 Zähler. Der Nasdaq Composite Index reduzierte sich um 67,96 Einheiten oder 2,25 Prozent auf 2.956,34 Zähler. In den USA waren im vergangenen Monat weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Viele Marktbeobachter zeigten sich über die nachlassende Dynamik am Arbeitsmarkt und das Sinken der Kaufkraft der Amerikaner besorgt.

Klare Kursverluste wiesen die Bankenaktien auf. Die Titel von der Bank of America, JPMorgan und Citigrop verloren jeweils um mehr als 2,5 Prozent. Nach rückläufigen Ölpreisen gaben Chevron um 2,14 Prozent auf 103,72 Dollar ab. ExxonMobil fielen um 1,26 Prozent auf 84,57 Dollar.

Neuigkeiten gab es von einem Anbietern sozialer Netzwerke. So leistet sich das Karriere-Netzwerk LinkedIn nach einem starken Quartal einen Zukauf. Für knapp 119 Millionen US-Dollar wird die Plattform SlideShare übernommen, auf die vor allem Präsentationen hochgeladen werden. Die Aktien schnellten um 7,21 Prozent auf 117,30 US-Dollar in die Höhe.

Unter den weiteren Einzelwerten standen auch First Solar im Fokus. Produktionskürzungen und eine Verringerung der Belegschaft um 30 Prozent verursachten den zweiten Quartalsverlust in der Unternehmensgeschichte. In die Zukunft blickt First Solar aber optimistisch. Die Anteilsscheine sanken um 6,25 Prozent auf 16,94 Dollar.

Demgegenüber verdiente der vom Staat vor dem Bankrott gerettete US-Versicherer AIG im ersten Quartal fast sieben Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum, und alle Kerngeschäfte waren profitabel. Die Aktie gab dennoch um 3,84 Prozent auf 32,83 Dollar ab, nachdem das Papier zuvor einen mehrtägigen Aufwärtskurs hinter sich gebracht hatte.

Der Paketdienst United Parcel Service (UPS) will für fünf Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen. Die angepeilte Übernahme des niederländischen Wettbewerbers TNT Express wollen die Amerikaner zudem nun mit mehr Bargeld als bisher vorgesehen finanzieren. Ferner sollen die UPS-Aktionäre eine Quartalsdividende von 0,57 Dollar erhalten. Die Papiere gingen moderat um 0,44 Prozent auf 77,73 Dollar zurück. (Forts.) ste
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Verfasst am 04.05.2012 um 22:24, Autor: APA
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