US-Börsen (Schluss) 2 - Dow Jones mit 3. Gewinnwoche in Folge
Hoffnung auf Maßnahmen der Notenbanken

Der S&P-500 Index gewann 13,73 Punkte (plus 1,03 Prozent) auf 1.342,83 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 36,47 Einheiten oder 1,29 Prozent auf 2.872,80 Zähler.
Händlern zufolge könnten die Notenbanken global konzertierte Notfallmaßnahmen vorbereiten, um möglichen Turbulenzen an den Finanzmärkten nach der Wahl in Griechenland am Wochenende entgegenzuwirken. Die Kapitalmärkte fieberten diesem wegweisenden Ereignis entgegen. Anleger hielten sich aber zurück, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.
Schwach waren indes die neuen Daten der US-Wirtschaft: Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe im US-Bundesstaat New York fiel im Juni auf den niedrigsten Stand seit sieben Monaten, wie der überraschend starke Rückgang des Empire-State-Index zeigte. Die Industrieproduktion ist im Mai überraschend gefallen und auch das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan hat enttäuscht. Die schwachen Daten verstärken einem Händler zufolge aber die Notenbank-Fantasie und stützen die Märkte.
Im Dow-Jones-Index kletterten Microsoft-Aktien mit plus 2,32 Prozent auf 30,02 US-Dollar an die Spitze. Laut "Wall Street Journal" hat der Social-Media-Anbieter Yammer einer Übernahme durch den Software-Konzern für 1,2 Milliarden Dollar zugestimmt. Dies berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit der Transaktion vertraute Kreise. Yammer wurde im Jahr 2008 gegründet. Seine Software bietet ähnliche Möglichkeiten wie Facebook, allerdings für die firmeninterne Nutzung. Mehr als 200.000 Unternehmen, darunter der Autobauer Ford, verwenden Yammer. Am Indexende stand ohne neue Nachrichten die Aktie von Home Depot mit minus 0,56 Prozent auf 51,87 Dollar.
Walt Disney gingen moderat um 0,19 Prozent auf 47,09 Dollar zurück. Der Entertainment-Konzern eröffnet mit "Cars Land" eine neuartige Themenpark-Attraktion in Kalifornien. Ein Analyst schätzt den operativen Gewinn der Themenpark-Sparte von Disney im kommenden Jahr auf über 2,4 Milliarden Dollar. Dies wäre eine Steigerung zum Jahr 2011 von 55 Prozent. Nach anfänglichen Abschlägen wegen Gewinnmitnahmen kletterten die Papiere der Bank of America mit 3,13 Prozent auf 7,90 Dollar ins Plus. JPMorgan befestigten sich um 1,10 Prozent auf 35,03 Dollar. Bankentitel dürften vom Ausgang der Wahlen in Griechenland besonders bewegt werden. (Forts.) ste
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