Warimpex im ersten Quartal unter dem Strich positiv
Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG

In APA0443 muss es im ersten Absatz, zweiter Satz,
richtig heißen: ... gegenüber der Vorjahresperiode von minus 3 Mio.
Euro auf plus 259.000 Euro (nicht: von minus 259.000 auf plus 3 Mio.
Euro ) ...
KORRIGIERTE FASSUNGWarimpex im ersten Quartal unter dem Strich positiv Utl.: Periodengewinn von minus 3 Mio. auf plus 259.000 Euro gedreht - EBIT allerdings mit 1,5 Mio. Euro negativ - Verkauf von 50 Prozent an InterContinental Warschau fast unter Dach und Fach
Wien (APA) - Der börsenotierte Hotelbetreiber und Immobilienentwickler Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG hat sein Periodenergebnis dank des brummenden Hotelgeschäfts ins Plus gedreht. Der Gewinn verbesserte sich gegenüber der Vorjahresperiode von minus 3 Mio. Euro auf plus 259.000 Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) war allerdings mit 1,5 Mio. Euro negativ - nach minus 330.000 Euro im Vergleichszeitraum. Die Umsätze legten um 21 Prozent auf 13,85 Mio. Euro kräftig zu, wie das Unternehmen heute, Donnerstag, bekanntgab. Der Gewinn je Aktie lag bei nur 0,01 Euro - nach einem Minus von 0,05 Euro im Vergleichszeitraum.
"Im Hotelgeschäft haben wir deutlich zweistellig Umsatzzuwächse von 18 Prozent gemacht und auch im Development haben wir zugelegt", sagte Warimpex-Chef Franz Jurkowitsch zur APA. Die Hotelumsätze stiegen auf 12,2 Mio. Euro. "Das zeigt auch, dass wir aus der Krise langsam herauskommen." Im April und im Mai sei es mit ähnlichen Zuwachsraten weitergegangen. "Die deutlichen Zeichen des Aufschwungs werden sich im zweiten Quartal fortsetzen."
Am besten liefen die Hotels in Warschau, Berlin und München. "Besonders freut uns auch Prag - dort kommt der 4-Sterne-Markt wieder -, aber auch Ekaterinenburg", berichtete der Unternehmenschef. Nachzügler in der Entwicklung seien hingegen nach wie vor der 5-Sterne-Hotelmarkt in Prag und Bukarest. "Dort haben wir auch Zuwächse, aber die sind schwächer." Der Cash-Flow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich von minus 418.000 auf 1,09 Mio. Euro.
Das operative Ergebnis sei wegen der niedrigeren Erfolgsbeiträge aus Immobilienverkäufen und geringeren unbaren Zuschreibungen zu Wertminderungen so stark eingebrochen. "Da haben wir ganz einfach mehr normale Abschreibungen drin", so Jurkowitsch. Die Warimpex habe aber keine "Impairments", also sogenannte Sonderabschreibungen.
Der Hotelsektor sei weitaus volatiler als der normale Immobiliensektor und habe 2009 und 2010 sehr gelitten. "Wir spüren Rückgänge, aber auch Erholungen früher."
Die Erträge aus dem Verkauf von Projektgesellschaften schrumpften heuer im ersten Quartal um 79 Prozent von 1,52 Mio. auf 319.000 Euro. Ein neuer Verkaufsabschluss ist aber schon fast unter Dach und Fach: Der Vorvertrag für die Veräußerung eines 50-Prozent-Anteils am Hotel InterContinental in Warschau sei bereits unterzeichnet. Das Closing soll noch heuer erfolgen.
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