Wiener Aktienmarkt vorbörslich kaum verändert erwartet
APA-Konsensus-Prognose für ATX-Schluss-Stand: 2.100 Punkte - Andritz mit Zahlen im Blick

Mit kaum veränderter Tendenz erwarten heimische
Aktienhändler am Freitag die Eröffnung an der Wiener Börse.
Außerbörslich dürfte der ATX nach Händlerschätzungen etwa auf dem
Schluss-Stand vom Donnerstag (2.091,18) liegen. Im weiteren
Tagesverlauf sehen Marktteilnehmer den ATX in einer Bandbreite
zwischen 2.075 und 2.110 Einheiten. Der APA-Konsensus, die
ATX-Prognose wichtiger Banken, geht von einem ATX-Schluss bei 2.100
Punkten aus.
Belastet von negativen Vorgaben aus Asien dürfte das europäische Umfeld indes merklich leichter in den Handel starten. Der Future auf den Euro-Stoxx-50 lässt eine Eröffnung um gut ein halbes Prozent unter dem Vortagesschluss erwarten. Im Blick steht der am Nachmittag anstehende Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für April.In Wien legte der steirische Anlagenbauer Andritz in der Früh seine Ergebnisse zum Auftaktquartal 2012 vor. Der Umsatz der Gruppe stieg in dem Dreimonatszeitraum um 28,4 Prozent auf knapp 1,186 Mrd. Euro, das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) verbesserte sich um 36,5 Prozent auf 50,5 Mio. Euro und das EBIT legte um 28,3 Prozent auf 66,7 Mio. Euro zu. Von der APA befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz- und EBIT-Plus von 13 Prozent gerechnet.
Auch der oberösterreichische Aluminiumproduzent AMAG legte in der Früh Bericht über die Geschäftsentwicklung im ersten Vierteljahr ab. Demnach gingen die Umsatzerlöse um 3 Prozent auf 207,7 Mio. Euro zurück, das EBIT sank um 9 Prozent auf 22,4 Mio. Euro und das Ergebnis nach Steuern war mit 18,7 Mio. Euro um 5 Prozent unter dem Wert des ersten Quartals 2011. Die Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatzrückgang um 7,11 Prozent und einem Einbruch des Nettogewinns um fast ein Fünftel gerechnet.
Am Donnerstag hatte der heimische Leitindex 12,68 Punkte oder 0,60 Prozent tiefer bei 2.091,18 Einheiten geschlossen. Auch an den europäischen Leitbörsen trübte sich im Verlauf mit enttäuschenden US-Daten aus dem Dienstleistungsgewerbe die Stimmung klar ein. Am heimischen Markt rückte der Verbund mit vorgelegten Erstquartalszahlen ins Blickfeld, dessen Aktie mit einem Kursrückgang von 1,72 Prozent auf 20,90 Euro schloss.
Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:
Century Casinos +4,07% 2,30 Euro Polytec +1,85% 6,93 Euro Mayr-Melnhof +1,65% 78,80 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:
Do & Co -4,22% 30,64 Euro Strabag -3,11% 19,50 Euro Rosenbauer -2,19% 44,01 Euro
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