Dienstag, 21.05.2013 - aktualisiert um 23:36 MEZ
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In einem europaweit rot gefärbten Umfeld hat sich auch die Wiener Börse am Freitag im frühen Handel mit leichterer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr bei schwachem Anfangsvolumen mit 2.027,46 Punkten nach 2.042,03 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 14,57 Punkten bzw. 0,71 Prozent.

Für ein europaweit getrübtes Sentiment sorge zum Wochenschluss der Spekulationsverlust der US-Großbank JPMorgen, sagten Marktbeobachter. Das Wall-Street-Institut hatte seit Anfang April rund 2 Mrd. Dollar bei riskanten Finanzwetten verloren, wurde am Vorabend bekannt.

Ein europaweiter Branchenvergleich wies Banken- und Rohstoffwerte als schwächste Sektoren aus. Das Wiener Bankenschwergewicht Erste Group gab im Einklang damit 1,89 Prozent auf 16,10 Euro nach, im Rohstoffsektor schwächte sich der heimische Stahltitel voestalpine um 1,69 Prozent auf 22,72 Euro ab.

Größere Abschläge gab es auch in Telekom Austria (minus 1,39 Prozent auf 8,07 Euro), die am Vortag mit einem Plus von gut einem Prozent auf die Zwischenbilanzpräsentation reagiert hatten. Vienna Insurance Group und Intercell büßten zuletzt um je 0,86 Prozent auf 30,60 Euro respektive 2,30 Euro ein.

Die schwergewichtige Immofinanz-Aktie lag im Frühhandel 0,68 Prozent im Minus bei 2,64 Euro. Das Unternehmen will eine Anleihe mit fünfjähriger Laufzeit in Höhe von 150 bis 200 Mio. Euro begeben. Der Zeitpunkt der Emission wird von der Immofinanz mit "eher noch vor dem Sommer" angegeben.

Nach festem Start drehten BWT noch im Eröffnungshandel in die Verlustzone ab und notierten dort zuletzt mit minus 0,16 Prozent bei 12,60 Euro. Das Unternehmen hatte mit der Vorlage der Zwischenbilanz in der Früh die Berichtssaison in Wien fortgesetzt. Der Umsatz stieg im Auftaktquartal um 3 Prozent auf 119,1 Mio. Euro, das EBIT um 7,6 Prozent auf 6,7 Mio. Euro und das Konzernergebnis um 19,6 Prozent auf 4,3 Mio. Euro. Die Aktie wurde nach wie vor bei dünnen Umsätzen gehandelt.

Der ATX Prime notierte bei 1.010,10 Zählern und damit um 0,67 Prozent oder 6,86 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich sechs Titel mit höheren Kursen, 26 mit tieferen und zwei unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 504.874 (Vortag: 385.376) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 10,746 (12,91) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
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Verfasst am 11.05.2012 um 10:23, Autor: APA
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