Freitag, 24.05.2013 - aktualisiert um 09:31 MEZ
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Die Wiener Börse hat sich am Montag im frühen Handel bei durchschnittlichem Anfangsvolumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 1.948,60 Punkten nach 1.956,66 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Minus von 8,06 Punkten bzw. 0,41 Prozent.

Im Vorfeld des heutigen Treffens der Euro-Finanzminister in Brüssel würden sich die Anleger zurückhalten, sagten Händler. Vereinzelt zeigten sich Marktteilnehmer besorgt, die Zusammenkunft könnte weitere Brüche in der Währungsgemeinschaft zutage fördern. Belastung für die Aktienkurse orteten Experten von der anhaltenden Euro-Schwäche.

Die optisch größten Verluste in Wien sahen voestalpine mit einem Minus von 3,42 Prozent auf 20,35 Euro. Hier gilt allerdings zu berücksichtigen, dass die Stahlaktie mit einem Dividendenabschlag von 0,80 Euro gehandelt wird.

Nach den kräftigen Freitags-Gewinnen korrigierten Strabag um 1,61 Prozent nach unten auf 19,31 Euro. Der Baukonzern startet am morgigen Dienstag sein Mitte Juni abgesegnetes Aktienrückkaufprogramm, wurde am Freitag bekannt.

Trotz einer europaweit festen Sektortendenz notierten Telekom Austria unverändert mit 7,49 Euro. Die Finanzexperten der Berenberg Bank haben ihre Verkaufsempfehlung "sell" für die Aktie bestätigt, das Kursziel bleibt unverändert bei 7,60 Euro.

Zuwächse sahen gegen den allgemeinen Trend die beiden Bankwerte, nachdem sie am Freitag je gut fünf Prozent an Wert eingebüßt hatten. Die schwergewichtige Erste-Group-Aktie verbuchte ein Plus von 1,46 Prozent auf 14,61 Euro und Raiffeisen zogen um 1,13 Prozent nach oben auf 25,61 Euro.

Im Ölsektor gaben OMV um 0,96 Prozent nach auf 24,17 Euro, wohingegen die Aktie der Ausrüsterfirma Schoeller-Bleckmann (SBO) ein Plus um 0,56 Prozent auf 64,60 Euro verbuchte. Unter den Versorgern büßten Verbund um 0,55 Prozent auf 18,16 Euro ein und EVN verbilligten sich um 0,29 Prozent auf 10,17 Euro.

Der ATX Prime notierte bei 966,97 Zählern und damit um 0,42 Prozent oder 4,06 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich elf Titel mit höheren Kursen, 19 mit tieferen und vier unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 407.885 (Freitag: 339.109) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 11,952 (7,23) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
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Verfasst am 09.07.2012 um 10:20, Autor: APA
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