Wiener Börse (Eröffnung) 2 - ATX startet knapp behauptet bei 1.897,83
Spanien-Euphorie vom Wochenbeginn wieder verflogen - voestalpine schwach - Andritz gesucht

Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im frühen Handel mit
leichten Abgaben gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen
wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 1.897,83 Punkten nach 1.901,08
Einheiten am Montag errechnet, das ist ein Minus von 3,25 Punkten
bzw. 0,17 Prozent.
Nach der Euphorie vom Wochenbeginn über die beschlossene Milliardenhilfe für Spaniens Banken, haben sich rasch wieder Ängste um die Wirksamkeit des Pakets und die weitere Entwicklung der Schuldenkrise durchgesetzt, hieß es am Markt. So rückt immer mehr Italien als Problemland in den Fokus, zudem dürften die anstehenden Griechenland-Wahlen für Nervosität an den Märkten sorgen.Der Frühhandel an der Wiener Börse verlief weitgehend ruhig, größere Bewegungen oder Umsätze gab es kaum. Etwas unter Druck kamen voestalpine und fielen um 2,14 Prozent auf 20,78 Euro. Größere Abgaben gab es auch in Erste Group (minus 0,53 Prozent auf 14,07 Euro) und Raiffeisen (minus 0,40 Prozent auf 22,22 Euro).
Gesucht waren unter den ATX-Schwergewichten Andritz. Die Aktien des Anlagenbauers stiegen nach einer neuen Empfehlung um 0,78 Prozent auf 41,87 Euro und nehmen damit wieder Kurs auf ihre vor kurzem markierten Allzeithochs. Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Andritz-Aktie von 46,5 auf 48,0 Euro erhöht und ihre Einstufung "accumulate" bestätigt.
Der ATX Prime notierte bei 946,57 Zählern und damit um 0,15 Prozent oder 1,44 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 13 Titel mit höheren Kursen, 16 mit tieferen und zwei unverändert. In neun Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 345.910 (Vortag:761.429) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 10,222 (18,97) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
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