Freitag, 24.05.2013 - aktualisiert um 23:00 MEZ
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Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit knapp behaupteter Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2.890,24 Punkten nach 2.895,70 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein Minus von 5,46 Punkten bzw. 0,19 Prozent.

Der heimische Leitindex tendierte bis eine halbe Stunde nach Handelseröffnung im positiven Bereich, rutschte danach aber in die Verlustzone ab. Zu ähnlichen Entwicklungen kam es bei den Leitindizes an vielen anderen europäischen Börsen. Angesichts der "unvorhersehbaren" Entwicklung im Atomkraftwerk von Fukushima rechneten Händler damit, dass die Anleger weiterhin eine sehr vorsichtige Haltung einnehmen werden.

In einem europaweiten Branchenvergleich standen bis dato Bankwerte unter Verkaufsdruck. Die heimischen Bankaktien tendierten sowie ihre europäischen Mitbewerber etwas unter ihrem Vortagesschlussstand. Raiffeisen verbilligten sich um 0,85 Prozent auf 40,60 Euro und Erste Group sanken 0,28 Prozent auf 35,90 Euro.

Der Stahlkonzern voestalpine wird sein Forschungsbudget für das am 1. April beginnende Geschäftsjahr 2011/12 im Jahresabstand um 10 Prozent auf über 120 Mio. Euro kräftig aufstocken. Verstärkt werden soll die längerfristig ausgerichtete, diversionsübergreifende Forschung in den beiden größten Kundensegmenten Energie und Mobilität. voestalpine notierten in einem gut gesuchten europäischen Branchenumfeld mit plus 0,06 Prozent auf 33,11 Euro gut behauptet.

Nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2010 rückten Warimpex in das Blickfeld der Anleger. Das auf die Entwicklung von Hotels und Büros spezialisierte Unternehmen hat sein Jahresergebnis 2010 gegenüber dem Krisenjahr davor von minus 92,67 auf plus 3,75 Mio. Euro gedreht. Die Aktie des Unternehmens tendierte um 0,55 Prozent höher bei 2,55 Euro.

Eine Reihe von Wiener Werten wurde von Analystenseite neu bewertet. So haben die Analysten von Goldman Sachs ihr Anlagevotum für die Aktie der Post von "sell" auf "neutral" angehoben. Zudem steigerten sie ihre Kurszieleinstufung von 21,9 auf 25,3 Euro. Die Post-Aktie notierte mit einem Aufschlag von 0,53 Prozent bei 23,93 Euro.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben das Kursziel für Rosenbauer von 38,0 auf 45,0 Euro nach oben geschraubt und ihre Kaufempfehlung unverändert beibehalten. Rosenbauer tendierten bei 39,90 Euro unverändert.

Zudem haben die Wertpapierexperten der britischen Großbank HSBC das Kursziel für die Aktien des heimischen Versorgers Verbund von 24,00 Euro auf 28,00 nach oben geschraubt. Das Anlagevotum "Underweight" wurde hingegen beibehalten. Verbund verbilligten sich um 1,01 Prozent auf 30,89 Euro.

Der ATX Prime notierte bei 1.402,75 Zählern und damit um 0,15 Prozent oder 2,07 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 18 Titel mit höheren Kursen, zwölf mit tieferen und zwei unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 422.570 (Vortag: 550.250) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 14,572 (15,50) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
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Verfasst am 29.03.2011 um 10:10, Autor: APA
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