Freitag, 24.05.2013 - aktualisiert um 23:00 MEZ
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Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im frühen Handel bei moderaten Anfangsvolumen mit schwacher Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 1.953,17 Punkten nach 1.976,10 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein Minus von 22,93 Punkten bzw. 1,16 Prozent.

Eine europaweite Schwächebewegung drückte auch den ATX in die Verlustzone. Marktteilnehmer verwiesen auf enttäuschte Hoffnungen durch die US-Notenbank am Vorabend. Von der Federal Reserve hatten die Anleger stärkere US-Konjunkturbelebungsmaßnahmen erwartet, hieß es.

Zum heimischen Markt gestaltet sich die Meldungslage von Unternehmensseite noch sehr dünn. In einem schwachen Sektor rutschten voestalpine um 2,83 Prozent auf 22,16 Euro ab und markierten damit das untere Ende der Kursliste in Wien.

Klar tiefer standen auch die heimischen schwergewichteten Bankentitel. Raiffeisen verbilligten sich um 1,59 Prozent auf 24,41 Euro. Erste Group gingen um 1,42 Prozent auf 14,20 Euro zurück.

Die Immofinanz-Aktie baute ein Minus von 1,41 Prozent auf 2,45 Euro. OMV verloren um 1,21 Prozent auf 23,31 Euro und Telekom Austria gaben um 1,12 Prozent auf 7,96 Euro nach. Die Andritz-Aktie fiel um 0,86 Prozent auf 41,07 Euro.

S-Immo schwächten sich um 0,72 Prozent auf 4,02 Euro ab. Das Immobilienunternehmen beabsichtigt den Rückkauf weiterer Aktien im Ausmaß von bis zu 3 Prozent des Grundkapitals.

Der ATX Prime notierte bei 970,64 Zählern und damit um 1,05 Prozent oder 10,34 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich drei Titel mit höheren Kursen, 29 mit tieferen und drei unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 413.598 (Vortag: 394.074) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 10,194 (8,86) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
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Verfasst am 21.06.2012 um 10:17, Autor: APA
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