Samstag, 18.05.2013 - aktualisiert um 14:10 MEZ
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Die Wiener Börse hat sich heute, Mittwoch, zu Mittag bei dünnem Volumen mit leichterer Tendenz präsentiert. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 1.877,26 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 4,08 Punkten bzw. 0,22 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,38 Prozent, FTSE/London -0,14 Prozent und CAC-40/Paris -0,38 Prozent.

Nach fester Eröffnung kamen die europäischen Indizes im Vormittagshandel zusehends von ihren Verlaufshochs zurück und drehten schließlich mehrheitlich in den roten Bereich. Mangels eigener Impulse schloss sich der ATX dieser Entwicklung an und tauchte kurz vor 12.00 Uhr ebenfalls in den Minusbereich ab.

Händler verwiesen auf die anhaltende Nervosität im Vorfeld der Griechenland-Wahlen als Belastungsfaktor für die Börsen. Die zweite Wahlrunde in Athen am Wochenende dürfte über das griechische Sparprogramm, die daran geknüpften Hilfsgelder von EU und IWF und möglicherweise auch über den Verbleib des Landes in der Eurozone entscheiden.

Die Bondauktion in Italien sei erwartungsgemäß ausgefallen, negative Überraschungen seien jedenfalls ausgeblieben, sagten Marktbeobachter. Bei der Versteigerung italienischer Geldmarktpapiere mit einer Laufzeit von zwölf Monaten verlangten Investoren von dem Euro-Sorgenland Zinsen in Höhe von 3,97 Prozent, nach 2,34 Prozent anlässlich einer vergleichbaren Emission im Mai.

Begrenzt wurden die Abschläge in Wien von den klaren Zugewinnen des Bankenschwergewichts Erste Group, das um 2,16 Prozent auf 13,96 Euro nach oben zog. Die Aktie des Branchenkollegen Raiffeisen reduzierte ihre Verlaufsgewinne indes auf ein marginales Plus von 0,05 Prozent auf 21,91 Euro. Am Vortag hatten beide Werte merklich nachgegeben und damit den ATX belastet.

Im Immosektor tendierten Immofinanz um 0,44 Prozent fester bei 2,29 Euro. Das Unternehmen begibt eine Anleihe über zumindest 75 Mio. Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Der Emissionserlös soll im Wesentlichen für die Refinanzierung der Wandelanleihe 2007-2017 sowie für "allgemeine Unternehmenszwecke" verwendet werden.

Größere Verluste sahen indes die beiden Schwergewichte Andritz und voestalpine. Die Aktie des Anlagenbauers und der Stahltitel verwandelten ihre Anfangsgewinne mittlerweile in Einbußen von 3,66 Prozent auf 39,87 Euro bzw. 2,11 Prozent auf 20,45 Euro.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX um 10.00 Uhr bei 1.894,03 Punkten, das Tagestief lag knapp vor 12.00 Uhr bei 1.875,68 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,29 Prozent tiefer bei 936,49 Punkten. Im prime market zeigten sich 15 Titel mit höheren Kursen, 20 mit tieferen und zwei unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 1.356.440 (Vortag: 1.227.553) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 32,674 (30,32) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Andritz mit 96.100 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 7,81 Mio. Euro entspricht.
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Verfasst am 13.06.2012 um 12:17, Autor: APA
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