Dienstag, 21.05.2013 - aktualisiert um 10:25 MEZ
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Die Wiener Börse hat sich am heutigen Freitag zu Mittag bei schwachem Volumen weiterhin mit leichterer Tendenz präsentiert. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 1.985,82 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 12,01 Punkten bzw. 0,60 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,49 Prozent, FTSE/London -0,14 Prozent und CAC-40/Paris -0,32 Prozent.

Im Vorfeld des großen US-Arbeitsmarktberichtes für Juni tendierten auch die übrigen Börsen Europas nach unten. Dieser könnte wieder verstärkt die Diskussion über eine abermalige Lockerung der US-Geldpolitik in den Fokus rücken, zumal der erwartete Jobaufbau von 95.000 für eine nachhaltige Reduktion der Arbeitslosigkeit zu gering sei, wie es aus dem Handel hieß.

Am Vortag hatten bereits die Bank von England, die Chinesische Notenbank und die Europäische Zentralbank (EZB) geldpolitische Lockerungsschritte gesetzt. Ungeachtet dessen hatten risikoreichere Anlageklassen wie eben Aktien deutlich an Terrain eingebüßt. Marktbeobachter führten das unter anderem auf pessimistische Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi zurück.

In Wien führten Strabag mit einem Plus von 4,55 Prozent auf 19,19 Euro die Gewinnerliste im prime market an. Beginnend am Dienstag, den 10. Juli, startet der Baukonzern sein Mitte Juni abgesegnetes Aktienrückkaufprogramm, gab das Unternehmen am Freitag bekannt. Erworben werden dürfen bis zu 11,4 Mio. Aktien zu Preisen zwischen einem und 27,115 Euro pro Stück, hieß es.

Gut nachgefragt waren auch Lenzing (plus 1,01 Prozent auf 70,00 Euro), nachdem die Aktie des Faserherstellers bereits am Vortag kräftig zugelegt hatte. Agrana rückten um 0,69 Prozent auf 87,49 Euro vor; der Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern wird in der kommenden Woche über den Verlauf im ersten Geschäftsquartal 2012/13 berichten.

Größere Abgaben gab es indes in den Schwergewichten Andritz (minus 1,92 Prozent auf 40,32 Euro) und OMV (minus 1,58 Prozent auf 24,61 Euro). Das Bankenschwergewicht Erste Group reduzierte seine Verluste auf ein Minus von 0,50 Prozent auf 15,03 Euro, während die Aktie des Branchenkollegen Raiffeisen mittlerweile auf plus 0,34 Prozent bei 26,86 Euro drehen konnte.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX zu Sitzungsbeginn bei 1.996,66 Punkten, das Tagestief lag 40 Minuten später bei 1.979,76 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,51 Prozent tiefer bei 984,26 Punkten. Im prime market zeigten sich 16 Titel mit höheren Kursen, 18 mit tieferen und keiner unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 791.563 (Vortag: 1.118.429) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 19,106 (27,82) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 124.350 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 3,72 Mio. Euro entspricht. 2.558,80).
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Verfasst am 06.07.2012 um 12:13, Autor: APA
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