Samstag, 25.05.2013 - aktualisiert um 13:53 MEZ
Sie befinden sich hier: DerBörsianer / News / Österreich »  
Die Wiener Börse hat am heutigen Donnerstagnachmittag bei schwachem Volumen weiterhin leichter tendiert. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 1.874,60 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 9,4 Punkten bzw. 0,50 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,84 Prozent, FTSE/London -0,82 Prozent und CAC-40/Paris -0,64 Prozent.

Mangels eigener Impulse orientierte sich das heimische Börsenbarometer am Berichtstag am europaweiten Umfeld. Marktbeobachter verwiesen als Belastungsfaktor für die Aktienkurse auf die Bonitätsabstufungen Spaniens und Zyperns durch die Ratingagentur Moody's. Im Vorfeld der Griechenland-Wahlen am Wochenende würden sich die Anleger letztlich abwartend verhalten, sagten Händler. Meldungen zu heimischen Unternehmen waren Mangelware.

Im Spitzenfeld des prime market korrigierten die beiden Immowerte s Immo und Warimpex nach ihren kräftigen Vortagesverlusten um 4,63 Prozent auf 3,98 Euro bzw. 3,90 Prozent auf 0,80 Euro nach oben. Dahinter rangierte der Versorgerwert Verbund mit plus 2,78 Prozent auf 19,22 Euro.

Größere Gewinne sahen auch Telekom Austria und zogen um 1,37 Prozent auf 8,00 Euro nach oben. Defensive Werte wie eben Telekomtitel oder Aktien aus dem Nahrungsmittelbereich wurden von den europäischen Anlegern noch am ehesten gekauft.

Im Banksektor kehrten Raiffeisen mit plus 0,73 Prozent auf 22,12 Euro in den grünen Bereich zurück. Die schwergewichtige Erste-Group-Aktie tendierte indes weiterhin leichter mit einem Minus von 0,11 Prozent auf 13,93 Euro.

Überdurchschnittlich fielen die Verluste bei der ebenfalls schwer gewichteten OMV-Aktie aus, die um 1,94 Prozent auf 22,02 nachgab. Der Öl- und Gaskonzern setzt bei seinen Plänen für die Gaspipeline Nabucco nur noch auf die Kurzversion des Projekts. "Es gibt nur für Nabucco West ein verbindliches Angebot von uns", sagte Firmenchef Gerhard Roiss in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview.

Unter den übrigen Schwergewichten setzten Andritz ihren Abwärtstrend vom Vortag fort und verbilligten sich um weitere 1,43 Prozent auf 40,04 Euro. voestalpine gaben nach zwei verlustreichen Tagen zusätzlich um 0,56 Prozent auf 20,39 Euro nach. Immofinanz lagen 0,74 Prozent im Minus bei 2,28 Euro.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX zur Eröffnung bei 1.884,01 Punkten, das Tagestief lag kurz vor 12.00 Uhr bei 1.868,73 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 0,47 Prozent bei 935,18 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market zwölf Titel mit höheren Kursen, 26 mit tieferen und einer unverändert. In einer Aktie kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 2.010.434 (Vortag: 2.255.464) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 42,171 (51,70) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Andritz mit 91.395 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 7,32 Mio. Euro entspricht.
Empfehlen

Jetzt Ordern »

      
Verfasst am 14.06.2012 um 14:51, Autor: APA
zum Seitenanfang