Samstag, 25.05.2013 - aktualisiert um 13:53 MEZ
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Die Wiener Börse hat am Freitag knapp im Plus geschlossen. Der ATX befestigte sich um 3,15 Punkte oder 0,17 Prozent auf 1.901,13 Punkte. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 16 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 1.885 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +0,08 Prozent, DAX/Frankfurt -0,30 Prozent, FTSE/London -0,37 Prozent und CAC-40/Paris -0,66 Prozent.

Nach einem schwachen Start konnte sich der ATX im Tagesverlauf leicht ins Plus vorarbeiten. Auch andere Börsen konnten ihre starken Anfangsverluste zumindest deutlich eingrenzen. Unterstützt wurden die Börsen am Nachmittag von Spekulationen, dass Spanien bald um EU-Hilfe aus dem Euro-Rettungsschirm EFSF ansuchen könnte.

Zu Handelsstart hatten die Bonitätsabstufung Spaniens durch die Ratingagentur Fitch und die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem Kongress für schlechte Börsenstimmung gesorgt. Bernanke hatte vor den Auswirkungen der Euro-Schuldenkrise gewarnt, aber nicht wie erhofft neue Konjunkturspritzen angekündigt.

Insgesamt verlief der Handel in Wien zu Wochenschluss aber ruhig. "Es tut sich nicht viel, die Umsätze sind auch gering", sagte ein Aktienhändler.

Gut gesucht waren am Freitag vor allem Erste Group (plus 1,30 Prozent auf 14,43 Euro) und OMV (plus 0,99 Prozent auf 21,91 Euro). Größere Nachfrage gab es auch in Telekom Austria (plus 2,81 Prozent auf 7,83 Euro) und Verbund (plus 2,10 Prozent auf 18,95 Euro).

Etwas unter Druck kamen voestalpine und fielen um 1,41 Prozent auf 21,01 Euro. Größere Abgaben gab es auch in Immofinanz (minus 1,43 Prozent auf 2,28 Euro), Post (minus 1,33 Prozent auf 25,95 Euro) und Wienerberger (minus 2,98 Prozent auf 7,04 Euro).

Rasant nach unten ging es weiter mit HTI. Die Aktie des Autozulieferers verlor 10,64 Prozent auf 0,445 Euro und damit auf den historisch tiefsten Schluss-Stand. Ende Mai hatte die HTI Verluste für das erste Quartal ausgewiesen, Mitte Mai hatte der Konzern bereits den Verkauf und die Pleite seiner Tochter Technoplast Kunststofftechnik gemeldet.
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Verfasst am 08.06.2012 um 18:33, Autor: APA
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