Wr. Städtische: Unwetter-Schäden auf bisher 25 Mio. Euro verdreifacht
Aufwand bis Ende Juli fast doppelt so hoch wie im Gesamtjahr 2011 - Prämienerhöhung möglich - Vorstand Leiß für Pflichtversicherung, gegen Pool-Lösung
VIENNA INSURANCE GROUP AG
Die Kunden der Wiener Städtischen Versicherung haben
bis Ende Juli Unwetter-Schäden von insgesamt 25 Mio. Euro gemeldet -
dreimal so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im ganzen
Jahr 2011 gab es rund 12.000 Schadensmeldungen mit einem Aufwand von
13 Mio. Euro, gab die Versicherung heute, Donnerstag, bekannt. Wegen
des höheren Aufwands prüfe man auch eine Prämienerhöhung, sagte
Vorstandsdirektor Erich Leiß laut Aussendung.
Leiß sprach sich auch für die Einführung einer Pflichtversicherung für Naturkatastrophenschäden aus. Dies sei in erster Linie eine politische Entscheidung, die Wiener Städtische würde aber eine Entscheidung dafür mittragen. Eine Pool-Lösung lehne man dagegen ab, "da diese unserer Meinung nach zu Wettbewerbsverzerrung führt".
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