Samstag, 25.05.2013 - aktualisiert um 11:20 MEZ
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© BHP Billiton
Die Börse Hong Kong Exchanges verwahrt sich deutlich gegen aufkommende Kritik an der Höhe des Aufwands zur Übernahme der London Metal Exchange.

Wie das asiatische Unternehmen mitteilte, sei sein Vorstand nach wie vor der Meinung, beim Erwerb des britischen Konkurrenten mit fast 2,2 Milliarden USD den fairen Marktpreis bezahlt zu haben. Andere Berechnungen seien wohl fehlerhaft und würden auf falschen Daten und Annahmen beruhen. Wie der Vorstandsvorsitzende der Asiaten hierzu ausführte, sei die Festlegung des Kaufpreises durch eine Art Auktion zustande gekommen mit mehreren teilnehmenden Konkurrenten. Daher könne doch wohl von einem Marktpreis gesprochen werden. Auch wenn die Zahlung des 180-fachen Gewinns des letzten Geschäftsjahrs hoch erscheine. Der Vorstandsvorsitzende der LME hatte einen Verkaufspreis von etwa 1,5 Milliarden USD erwartet.

Jetzt kann physischer Handel mit den Futures verbunden werden

Wie weiter mitgeteilt wurde, soll die LME als selbständige Firma geführt werden unter dem Dach der Hong Kong Exchange. Der physikalisch dominierte Handel der LME könne nun von den Chinesen mit dem Rohstoff-Future-Handel der Börse in Shanghai kombiniert werden, wodurch für die großen chinesischen Rohstoff-Unternehmen, wie Minmetals und Jiangxi Copper,  ein besseres Risiko-Management möglich werde.
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Verfasst am 20.06.2012 um 15:40, Autor: EMFIS

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