Samstag, 18.05.2013 - aktualisiert um 14:32 MEZ
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Nachdem die Anleger des kanadischen Gold-Produzenten St. Andrews Goldfields in den letzten Jahren einige Kurs-Achterbahn-Fahrten mitmachen mussten, könnte sich dies nun eventuell ändern. Denn das Unternehmen konnte im vierten Quartal 2011 einen Rekord beim Nettogewinn ausweisen.

So erzielte die Gesellschaft im Dezember-Quartal einen Netto-Gewinn in Höhe von 12,9 Millionen Dollar oder 0,04 Dollar je Anteilsschein. Im Vorjahres-Zeitraum musste der Konzern noch einen Verlust in Höhe von 0,2 Millionen Dollar hinnehmen. Im Vergleich zum dritten Vierteljahr allerdings konnten die Kanadier ihren Netto-Gewinn mit einer Steigerung von 56 Prozent sogar mehr als verdoppeln. Auf Jahressicht erzielte das Unternehmen einen Netto-Ertrag in Höhe von 17,2 Millionen Dollar beziehungsweise 0,05 Dollar je Aktie. Noch ein Jahr zuvor betrug dieser 2,1 Millionen Dollar. Im Dezember-Quartal lag der operative Cashflow bei 17,1 Millionen Dollar, im Gesamtjahr 2011 betrug dieser 35 Millionen Dollar.

Überdurchschnittlich hohe Förderkosten

Sicherlich muten die Zahlen der Kanadier recht gut an. Allerdings hat das Unternehmen mit stark überdurchschnittlichen Produktions-Kosten zu kämpfen: Zwar reduzierten sich diese leicht im Vergleich zum Vorjahres-Quartal im letzten Vierteljahr auf 909 Dollar je Feinunze Gold, allerdings bewegten sich die Cashkosten auf Jahressicht durchschnittlich bei 1.080 Dollar je Feinunze Gold. Positiv anzumerken ist sicherlich die gestiegene Produktion des Unternehmens: Sowohl im Dezember-Quartal als auch auf Jahressicht konnte die Gesellschaft einen neuen Rekord verbuchen: So förderte der Konzern im letzten Vierteljahr vergangenen Jahres 22.350 Feinunzen Gold, im Gesamtjahr 2011 lag der Gold-Output bei 74.022 Feinunzen Gold.

Sicherlich dürften die jüngst veröffentlichten Geschäfts-Ergebnisse des Unternehmens einigen Anlegern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Denn in den vergangenen Jahren mussten die Aktionäre über einen doch recht robusten Magen verfügen, um die Berg- und Tal-Fahrten des Aktien-Kurses der Kanadier schadlos überstehen zu können. Daher dürfte sich das Papier von St. Andrews Goldfields ausschließlich als spekulative Beimischung eignen und eventuell für Anleger interessant sein, denen bei derart ausgeprägten Kurs-Bewegungen nicht schwindelig wird.
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Verfasst am 21.02.2012 um 09:22, Autor: EMFIS

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