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© Gazprom
Der venezolanische Energiekonzern Petroleos de Venezuela SA muss für seine Lieferverpflichtungen Ölprodukte von Dritten zukaufen. Das war anders geplant, wie „Reuters“ berichtete.

Wie die Nachrichtenagentur weiter mitteilte, hätten die Präsidenten der Staaten Ekuador und Venezuela vor vier Jahren ein Abkommen über Öllieferungen getroffen. Ekuador soll demnach für die Lieferung von Rohöl an Venezuela dafür von dem Handelspartner verarbeitete Ölprodukte erhalten, da Ekuador für die Verfeinerung des Rohstoffs die technischen Möglichkeiten fehlen würden. So hätten die beiden linksorientierten Politiker sich das gedacht.

Über die Hälfte der Lieferungen von Venezuela wurden hinzugekauft

Wie weiter mitgeteilt wurde, würden Aussagen von Händlern und Handelsunterlagen nun ergeben, daß der venezolanische Energiekonzern PDVSA nicht in der Lage gewesen sei, den vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen. Gründe dafür könnten Probleme bei der Verarbeitung und der Qualität des Produkts liegen. Daher habe PDVSA in den letzten drei Jahren 53 % der Lieferungen an Ekuador von anderer Seite organisiert. Genau dies hätte mit der Abmachung vermieden werden sollen.
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Verfasst am 25.06.2012 um 16:36, Autor: EMFIS

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