Der kalifornische Software-Konzern
Adobe Systems hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit einem Gewinn von 0,60 Dollar je Aktie die Konsensschätzungen der Analysten übertroffen. Die Umsätze verzeichneten gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 9,9 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar, was leicht über den Analystenschätzungen von 1,11 Milliarden Dollar liegt. CEO Shantanu Narayen führt das starke Ergebnis für das zweite Quartal auf den erfolgreichen Verkaufsstart der sechsten Version des Software-Pakets "Creativ Suite 6 " und auf einen starken Umsatz der Programme zum Betrachten von PDF-Dokumenten "Acrobat Reader" zurück. Überzeugen konnte ebenfalls die Sparte "Digital Marketing Suite" mit einem Umsatzanstieg von 35 Prozent. Für das aktuelle dritte Quartal stellt das Unternehmen einen Gewinn von 0,56 bis 0,61 Dollar je Aktie und einen Umsatz von 1,075 bis 1,125 Milliarden Dollar in Aussicht. Die aktuellen Konsensschätzungen gehen von einem Gewinn von 0,61 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 1,13 Milliarden Dollar aus.
Für das Gesamtjahr reduzieren die Kalifornier wegen einer schwächeren Nachfrage aus Europa ihre Prognose von einem Gewinn von 2,38 bis 2,48 Dollar je Aktie auf 2,40 bis 2,46 Dollar je Aktie und einem Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent auf 6 bis 7 Prozent. Die aktuellen Konsensschätzungen der Analysten gehen für das Gesamtjahr von einem Gewinn von 2,44 Dollar je Aktie und einem Umsatzwachstum von 6,7 Prozent aus.
Die Aktie fällt nachbörslich aktuell 4,3 Prozent auf 31,49 Dollar.