Apple: Ernüchterung nach schwächeren iPhone-Verkaufszahlen
Apple Inc.

Es ist erst das zweite Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass die Hightech-Schmiede die Erwartungen verfehlt hat. Nicht ganz überraschend schwächelten die Absatzzahlen der Verkaufsschlagers iPhone 4, da Anleger im Herbst die Vorstellung des neuen iPhone 5 erwarten. Im zweiten Quartal verkaufte Apple 26 Millionen iPhones, Analysten sind von Verkaufszahlen von etwa 29 Millionen Einheiten ausgegangen. Weiter sind im dritten Quartal insgesamt 17 Millionen iPad-Tablet-Computers über den Ladentisch gegangen und damit eine Million mehr als von den Analysten erwartet. Die Verkaufszahlen der Mac-Rechner lagen mit 4,0 Millionen unter den von Experten erwarteten 4,5 Millionen Einheiten. Das internationale Geschäft machte 62 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Für das aktuelle vierte Quartal stellen die Kalifornier einen Gewinn von 7,65 Dollar und einen Umsatz von 34 Milliarden Dollar in Aussicht. Die Prognose liegt deutlich unter den aktuellen Konsensschätzungen der Analysten von einem Gewinn von 10,23 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 37,94 Milliarden Dollar. Die Aktie hat seit Jahresbeginn bereits um 48 Prozent zugelegt, allerdings nur 7 Prozent seit dem letzten Quartalsbericht.
Die Aktie verliert nachbörslich aktuell 4,9 Prozent auf 571,99 Dollar.
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