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Die wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagte älteste Schweizer Privatbank Wegelin & Co. hat einen zweiten Gerichtstermin in New York nicht wahrgenommen. Das Geldhaus soll US-Anlegern geholfen haben, mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar an der US-Steuerbehörde IRS vorbeizuschleusen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Ein Unternehmenssprecher von Wegelin erklärte am Donnerstag, dass man nicht verpflichtet sei, der Vorladung Folge zu leisten. Bei der ersten Anhörung im Februar war Wegelin ebenfalls nicht vor Gericht erschienen. Laut dem US-Staatsanwalt Daniel Levy hat die Anklage keine Haftbefehle beantragt, da man davon ausgeht, dass die Behörden in der Schweiz einen Haftbefehl nicht ausführen würden.

Neben Wegelin & Co. werfen die US-Behörden noch weitere zehn Schweizer Banken Steuerhinterziehungen vor. Die Untersuchungen laufen bereits seit dem Jahr 2007. Zuerst erfolgte eine Untersuchung gegen die UBS. Im Zuge der Ermittlungen der US-Behörden zahlte die Großbank damals eine Strafe in Höhe von 780 Millionen US-Dollar. Zudem wurden mit der Zustimmung der Schweizer Behörden die Namen von 4.450 US-Kunden preisgegeben.
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Verfasst am 24.05.2012 um 19:24, Autor: BoerseGo

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