Chefvolkswirt: „Fed muss auf schwache Konjunktur reagieren“

Wie MarketWatch berichtet, hält der Experte eine Ausdehnung des Programms „Operation Twist“ für wahrscheinlich. Dabei versucht die Notenbank die Zinsen bei den längeren Laufzeiten nach unten zu drücken. Das aktuelle 400 Milliarden US-Dollar schwere Programm läuft Ende Juni aus.
Damit würden die Probleme der US-Wirtschaft zwar nicht gelöst, aber zumindest temporär abgemildert werden, so die Meinung. Nach Einschätzung von Karp ist die Mehrheit der Mitglieder der Fed derzeit nicht bereit, dass Anleihekaufprogramm zu erweitern, so dass die Verlängerung der Operation Twist am ehesten durchgesetzt werden könnte.
Der US-Arbeitsmarktbericht ist heute enttäuschend ausgefallen. Die Arbeitslosenquote stieg im Mai, nachdem nur 69.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft neu geschaffen wurden, um 0,1 Prozent auf 8,2 Prozent, so dass es insgesamt 12,7 Millionen Arbeitslose gab.
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