Datnschutz-Verstoß: Google muss Strafzahlung leisten

Wie das "Wall Street Journal" am Montag berichtete, wird Google konkret beschuldigt, die Privacy Settings von Nutzern, die den Safari-Browser von Apple verwenden, nicht berücksichtigt zu haben. So soll Google entsprechende Cookies eingesetzt haben, um den Safari-Browser zu täuschen. Auch Nutzer, die bestimmte Arten von Tracking beim Surfen unterbinden wollten, konnten so bei der Internetnutzung beobachtet werden. Google verteidigte sich mit den Argumenten, das sei alles unabsichtlich geschehen und niemand habe Schaden genommen.
Die FTC hatte mit Google vergangenes Jahr eine Übereinkunft getroffen, derzufolge der Internetkonzern seine Datenschutz-Praktiken für Nutzer korrekt und transparent darstellen muss. Die Aufsichtsbehörde sah nun in dem Vorgehen von Google einen regelwidrigen Verstoß gegen das Abkommen. Die Strafzahlung wäre die höchste, die von der FTC jemals einer einzelnen Firma gegenüber verhängt worden sei, berichtet das WSJ weiter.
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